Sind Sie Allergiker?

Patienten

Die weltweite Industrialisierung und Veränderungen der Lebensgewohnheiten haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Atemwegsallergien. Eine spezifische Immuntherapie kann Betroffenen helfen, ihre Allergie durch eine Art "Umprogrammierung" ihres Immunsystems in den Griff zu bekommen.

Bekämpfung eines globalen Problems

Weltweit sind 400 bis 500 Millionen Menschen von allergischer Rhinitis betroffen und 10 bis 20 % von ihnen leiden unter nicht gut-kontrollierbaren Allergie-Symptomen. Allergiker, bei denen eine symptomatische Medikation keine ausreichende Wirkung zeigt, können von einer spezifischen Immuntherapie profitieren.

Was sind Atemwegsallergien?
Unter einer Atemwegsallergie wird die allergische Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Substanzen verstanden, die eigentlich harmlos und ungefährlich sind. Die Allergie-Symptome sind vielfältig und treten unter anderem in Form von Fließschnupfen, Niesreiz oder Asthmaanfällen auf.
Allergische Rhinitis und allergisches Asthma
Es ist erwiesen, dass Atemwegsallergien sowohl zu allergischer Rhinitis als auch zu allergischem Asthma führen können. Diese Erkrankungen wurden in der Vergangenheit oft separat behandelt, werden aber heute verstärkt als unterschiedliche Ausprägungen desselben Leidens betrachtet.
Behandlung von Allergien
Der wichtigste Unterschied zwischen einer spezifischen Immuntherapie (SIT) und Behandlungen, die Allergiesymptome lediglich kurzzeitig unterdrücken, besteht darin, dass durch die SIT eine Toleranz gegenüber dem Allergen entsteht und der Krankheitsverlauf verändert werden kann.
Letzte Aktualisierung: 2017.04.24